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Aktuelles

Philipp Buchenau und Rainer Christ spenden für die Gäste des Gelnhäuser Hospizes

2026 Spende Jagd

Waidmanns Dank: Pflegedienstleiterin Beate Eberl, Hospizleiter Frank Hieret sowie die Förderkreis-Vorstände Eugen Glöckner und Rolf Heggen freuen sich über die Wild- und Geldspende von Jagdleiter Philipp Buchenau (2. von rechts) und Rainer Christ (links daneben)

Lebensqualität auf dem letzten Weg

Als Jagdleiter im Gelnhäuser Stadtwald weiß Philipp Buchenau, wie man ein Reh fachgerecht erlegt. Rainer Christ wiederum weiß als ausgebildeter Koch, wie man Wild schmackhaft zubereitet. Gemeinsam haben die beiden Gelnhäuser nun ein solches Reh dem Hospiz Kinzigtal gespendet – und bei der Übergabe gleich noch wertvolle Rezepttipps mitgeliefert

Als Eugen Glöckner, stellvertretender Vorsitzender des Förderkreises des Hospizes, einen Anruf von Philipp Buchenau erhielt, war die Freude groß – und die Überraschung ebenso. Der Jagdleiter der Jagdgenossenschaft Gelnhausen-Mitte kündigte an, dem Hospiz ein Reh aus dem Gelnhäuser Stadtwald zu spenden. Zur Übergabe kam Buchenau nicht allein: Rainer Christ begleitete ihn, steuerte zusätzlich 300 Euro aus eigener Tasche bei und brachte nicht nur kulinarische Erfahrung, sondern auch handwerkliches Geschick mit. Bei der Übergabe wurde viel gesprochen – über die Jagd, über gutes Essen, aber vor allem über die Arbeit im Hospiz. Denn das Reh soll den Gästen des Hospizes schmecken. Essen ist ein wichtiger Faktor im Hospizalltag, wie Leiter Frank Hieret erläuterte. „Wenn gekocht wird, sind die Gäste oft dabei. Selbst wenn manche nicht mehr essen können, nehmen sie die Gerüche wahr, die Geräusche und genießen dieses Erlebnis.“

Für Philipp Buchenau war es nicht der erste Kontakt mit der Einrichtung: Bereits vor einem Jahr hatte er im Namen der Jagdgenossenschaft Gelnhausen-Mitte ein Wildschwein gespendet. Damals war er zum ersten Mal im Hospiz. „Ich hatte zuerst ein mulmiges Gefühl“, erinnert er sich. „Nachdem ich die Menschen hier kennengelernt habe – dieses großartige Team, diese hellen und schönen Räume – bin ich mit einem Lächeln hinausgegangen. Das hat mich wirklich überrascht.“

Diese Erfahrung ist keine Seltenheit, erläutert Rolf Heggen, Vorsitzender des Förderkreises. „Wir hören das oft. Viele Menschen haben Berührungsängste mit einem Ort, an dem Menschen sterben. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, dieses Thema zu enttabuisieren und auch nach draußen zu gehen, etwa zu Schülern oder anderen Gruppen.“ Besuche im Hospiz seien dafür besonders wichtig.

Das Hospiz Kinzigtal wurde vor gut acht Jahren eröffnet und verfügt über acht Plätze. Es ermöglicht seinen Gästen, die letzte Lebensphase selbstbestimmt und würdevoll zu gestalten. Die vorherrschenden Emotionen sind Trauer, Angst und Wut – aber auch Humor. „Für Angehörige ist es manchmal gewöhnungsbedürftig, dass hier so viel gelacht wird“, sagt Frank Hieret. „Aber das ist enorm wichtig.“ Denn auch wenn die Gäste schwer krank seien, sei das Hospiz ein Ort des Lebens. Das Team versucht, diesen Lebensabschnitt mit vielen Erlebnissen zu füllen – auch wenn Planung oft nur kurzfristig möglich ist. „Wir hatten einmal eine Adventsfeier geplant. Drei Tage später waren von sieben Gästen nur noch zwei da“, erzählt Hieret. „Wir können tatsächlich nur für wenige Tage planen.“ Dennoch wollen Buchenau und Christ, beide Mitglieder der Wählergemeinschaft Bürger für Gelnhausen, das Grillfest im Hospiz im kommenden Sommer mit Würsten unterstützen. Ganz spontan eben. Für Rainer Christ war es der erste Besuch in den Räumen an der Holzgasse. Er zeigte sich tief beeindruckt: „Alle hier arbeiten äußerst professionell. Dennoch ist diese Tätigkeit kein gewöhnlicher Job.“ Es geht um den Umgang mit Grenzsituationen.“

Erstellt: 20. Januar 2026
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Spenden

Ohne Spenden geht es nicht!

Gemäß der bundesweiten Rahmenvereinbarung für stationäre Hospize können nur 95 Prozent der laufenden jährlichen Betriebskosten auf den Pflegesatz/Bedarfssatz umgelegt werden. 5 Prozent der Kosten – beim Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal bis zu 50.000 Euro jährlich – sind vom Förderkreis Hospiz Kinzigtal e.V. aufzubringen.

Daher ist der Förderkreis Hospiz Kinzigtal e.V. auch nach der erfolgreichen Gründungs- und Aufbauphase auf Spendeneinnahmen angewiesen, da bereits durch diesen gesetzgeberischen Einfluss von einem defizitären Hospizbetrieb ausgegangen werden muss.

Wenn Sie beim Betrieb dieser wichtigen sozialen Einrichtung für unsere Region helfen wollen, können Sie dies mit einer Spende tun oder auch mit einer Patenschaft, die jederzeit gekündigt werden kann. Jeder gespendete Betrag, egal in welcher Größenordnung, hilft bei der Realisierung dieser wichtigen Aufgabe. Auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung.


Förderkreis Hospiz Kinzigtal e.V.

Spendenkonten:

VR Bank Bad Orb-Gelnhausen

IBAN: DE70 5079 0000 0008 6513 88
BIC: GENODE51GEL

Kreissparkasse Gelnhausen

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VR Bank Main-Kinzig-Büdingen

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Ihre Spenden kommen zu 100 % der Betreuung der Gäste im Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal in Gelnhausen zugute.

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Durch eine Patenschaft für das Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal helfen Sie schwerkranken Menschen, ihr Leben im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten bis zuletzt selbst bestimmen und zu gestalten; bei der Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, um Angehörige auf dem schweren Weg unterstützen und begleiten zu können; durch Ihre finanzielle Zuwendung, die Existenz des stationären Hospizes dauerhaft zu sichern.

SIE entscheiden, welchen Betrag Sie im Zuge der Patenschaft spenden möchten und in welchem Zeitrahmen Sie diese Patenschaft antreten.

Auf Wunsch erhalten Sie eine Zuwendungsbescheinigung für das Finanzamt.

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Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal gemeinnnützige GmbH

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Ihre Spenden finden ausschließlich und ohne Abgaben an übergeordnete Organisationen für die Zwecke des stationären Hospizes St. Elisabeth Kinzigtal Verwendung.


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Kreissparkasse Gelnhausen

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