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Aktuelles

Besuch der Linsengerichter Bürgermeisterkandidatin Astrid Rost im Hospiz

2026 astrid rost besucht hospiz

Politischer Besuch im Hospiz: Annette Fehlhauer, Rolf Heggen, Frank Hieret, Astrid Rost

„Wir brauchen Menschen mit Herz und Haltung“

Der letzte Gang ist der schwerste, heißt es. Im Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal in Gelnhausen will man dem Weg des Sterbens diese Schwere nehmen. Daher stehen die Bedürfnisse der Gäste im Vordergrund, erläutert Leiter Frank Hieret seinen Besuchern Astrid Rost, Annette Fehlhauer und Gunther Schilling, die die Einrichtung als SPD-Kommunalpolitiker in Linsengericht kennenlernen wollten. Die Gemeinde Linsengericht gehörte 2014 zu den ersten Kommunen, die Mitglied des Förderkreises des Hospizes wurden und die Einrichtung seither auch mit einer Zimmer-Patenschaft dauerhaft unterstützen. Vorsitzender des Förderkreises ist Rolf Heggen, der ebenso wie Astrid Rost Beigeordneter im Gemeindevorstand Linsengericht ist.

Hieret beschrieb einen sehr individuellen Tagesablauf der acht Gäste, die das Hospiz gemeinsam mit ihren Angehörigen im Wechselbad der Gefühle begleitet. So würden Traurigkeit, Angst, aber auch Wut und Humor als Bestandteil des Lebensendes angenommen. Es gehe für die Gäste und ihre Angehörigen darum, loslassen zu können. Das Hospiz bietet dafür einen geeigneten und kompetenten Rahmen. „Bei uns arbeiten ausschließlich examinierte Pflegekräfte zumeist mit einer Zusatzqualifikation in Palliativpflege“, erklärt Hieret. „Wir haben richtig gutes Personal“, sagt der Hospizleiter nicht ohne Stolz. Zu den wichtigen Wegbereitern für das Hospiz zählte vor allem die frühere Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, wie Rolf Heggen betont, sie unterstützte den Förderkreis, der das Projekt 2014 ins Leben rief. Auch nach ihrem beruflichen Wechsel nach Kassel ist sie weiterhin Botschafterin des Förderkreises. „Für solche Projekte brauchen wir Menschen mit Herz und Haltung,“ bekräftigte Bürgermeisterkandidatin Astrid Rost.

Rolf Heggen beschrieb den Weg von der Gründung zur aktuellen Lage des Förderkreises. Er sei von der Idee gleich begeistert gewesen und habe sich nach einigem Hin und Her zur Übernahme des Vorsitzes bereit erklärt. Wichtig sei ihm immer gewesen, mit den sehr engagierten Gründerinnen und Menschen mit fachlicher Expertise zusammenzuarbeiten. Die Suche nach einem passenden Gebäude und einem qualifizierten Betreiber war erst im zweiten Anlauf erfolgreich. Dann folgten einige Diskussionen mit dem Denkmalschutz, bis der heutige Standort für die Aufnahme der ersten Gäste geeignet war. Der frühere Landrat Erich Pipa habe dafür letztlich die richtigen Kontakte und die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt. Heute werde der Förderverein von 640 Mitgliedern unterstützt. Darunter seien auch alle Kommunen des Main-Kinzig-Kreises sowie die Stadt Büdingen, hob Heggen hervor. Oft könne man zusätzliche Angebote, die den individuellen Bedürfnissen der Gäste Rechnung tragen, nur durch die Mittel des Förderkreises finanzieren, erklärte Hospizleiter Hieret und dankte Heggen für die ständige große Unterstützung. Rost stellte abschließend fest, dass die Mitgliedschaft der Gemeinde Linsengericht auch für sie eine Herzensangelegenheit sei, die weitergeführt werden sollte.

Erstellt: 23. Februar 2026
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Spenden

Ohne Spenden geht es nicht!

Gemäß der bundesweiten Rahmenvereinbarung für stationäre Hospize können nur 95 Prozent der laufenden jährlichen Betriebskosten auf den Pflegesatz/Bedarfssatz umgelegt werden. 5 Prozent der Kosten – beim Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal bis zu 50.000 Euro jährlich – sind vom Förderkreis Hospiz Kinzigtal e.V. aufzubringen.

Daher ist der Förderkreis Hospiz Kinzigtal e.V. auch nach der erfolgreichen Gründungs- und Aufbauphase auf Spendeneinnahmen angewiesen, da bereits durch diesen gesetzgeberischen Einfluss von einem defizitären Hospizbetrieb ausgegangen werden muss.

Wenn Sie beim Betrieb dieser wichtigen sozialen Einrichtung für unsere Region helfen wollen, können Sie dies mit einer Spende tun oder auch mit einer Patenschaft, die jederzeit gekündigt werden kann. Jeder gespendete Betrag, egal in welcher Größenordnung, hilft bei der Realisierung dieser wichtigen Aufgabe. Auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung.


Förderkreis Hospiz Kinzigtal e.V.

Spendenkonten:

VR Bank Bad Orb-Gelnhausen

IBAN: DE70 5079 0000 0008 6513 88
BIC: GENODE51GEL

Kreissparkasse Gelnhausen

IBAN: DE65 5075 0094 0000 0750 97
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VR Bank Main-Kinzig-Büdingen

IBAN: DE 66 5066 1639 0003 2025 00
BIC: GENODEF1LSR

 

Ihre Spenden kommen zu 100 % der Betreuung der Gäste im Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal in Gelnhausen zugute.

Zur Website des Förderkreises bitte hier klicken…


Patenschaften

Warum Pate werden?

Durch eine Patenschaft für das Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal helfen Sie schwerkranken Menschen, ihr Leben im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten bis zuletzt selbst bestimmen und zu gestalten; bei der Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, um Angehörige auf dem schweren Weg unterstützen und begleiten zu können; durch Ihre finanzielle Zuwendung, die Existenz des stationären Hospizes dauerhaft zu sichern.

SIE entscheiden, welchen Betrag Sie im Zuge der Patenschaft spenden möchten und in welchem Zeitrahmen Sie diese Patenschaft antreten.

Auf Wunsch erhalten Sie eine Zuwendungsbescheinigung für das Finanzamt.

Link zur Patenschaftsvereinbarung


Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal gemeinnnützige GmbH

Spendenkonto:

Kreissparkasse Gelnhausen

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Ihre Spenden finden ausschließlich und ohne Abgaben an übergeordnete Organisationen für die Zwecke des stationären Hospizes St. Elisabeth Kinzigtal Verwendung.


Geschäftskonto:

Kreissparkasse Gelnhausen

BAN: DE47 5075 0094 0000 0794 95
BIC: HELADEF1GEL

 


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